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undgotttv.com

Wenn Du durch die Gassen irgendeiner Stadt in Europa mit wachen Augen gehst, wirst Du ihr begegnen.

Der Armut der Kinder im eigenen Land.

 

Sich selbst überlassen, auf den Strassen spielend.

Natürlich braucht Gott Menschen wie Sie, wie Dich, um wirksam zu sein gegen den Hunger unserer Kinder in Deiner Stadt.

 

"Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" - die Betonung liegt auf: "wie Dich selbst" - doch hast Du Dich schon einmal gefragt, wer Deine Nächste, Dein Nächster ist?

Vielleicht der Freund, die Freundin Deines Kindes?

Gerald HolzschuhGerald HolzschuhWillkommen beim undgott-Projekt von Gerald Holzschuh.

Das Thema ist: Einkaufen

Im Jahr 2009 erlebte ich in einem Kaufhaus folgendes: eine Frau mit zwei kleinen Kindern schob den Einkaufswagen vor sich her. Ihre Kinder durften im Einkaufswagen sitzen und zeigten mal auf das Eine, ein anderes Mal auf das Andere. Und immer schüttelte die Mutter den Kopf, so als wollte sie sagen, "nein, das können wir uns nicht leisten" oder "das brauchen wir nicht".

Ich beobachtete sie weiter, wie sie manches Produkt in die Hand nahm, wo "halber Preis" drauf stand. Sie las die Inhaltsstoffe durch und legte es dann wieder ins Regal zurück. Manche dieser Produkte jedoch behielt sie und die Kinder im Wagen mussten gut auf das Produkt aufpassen.

An der Kasse standen viele Menschen und wie so oft, musste erst eine zweite Kassa eröffnet werden. Ich fragte also die Frau mit den Kindern, ob das, was sie sich gekauft hatte, alles ist, was sie heute braucht. "Ach, bei Weitem nicht, doch ich habe nur wenig Geld und muss sparen wo es nur geht, also kaufe ich immer das Günstigste und das was notwendig ist." Und irgendwie sah sie, obwohl sie mir das mit einem Lächeln sagte, sehr traurig dabei aus.

Was die Frau nicht wusste war, dass mir erst vor ein paar Stunden Jemand 100 Euro in die Hand gedrückt hatte, verbunden mit der Bitte, was Gutes damit zu tun.

Als wir durch die Kassa durch waren, sagte ich ihr, dass wir nun etwas ausprobieren werden, wenn sie damit einverstanden ist. Ich fragte die freundliche Kassiererin, ob wir den einen Einkaufswagen bei ihr abstellen könnten, nahmen einen neuen und setzten die zwei kleinen Kinder, es waren Mädchen, wie ich etwas später erfuhr. in den Einkaufswagen und begannen die Runde von Neuem.

Es ist ein grundsätzliches Anliegen, sich um Menschen zu kümmern, die offensichtlich in Not sind - warum auch immer das so ist. Die "Nächsten" sind gar nicht so weit weg. Vielleicht ist es sogar Ihre eigene Freundin, Ihr Freund und Sie merken es nicht. Denn leider wird Not sehr oft - sehr gut - verborgen, sie wird in unseren Breiten als ein Makel empfunden, ist ein Grund sich zu schämen. Oft reicht es nicht mehr für die Kinder, ganz zu schweigen von einem Selbst. Wir können was von "unseren" Flüchtlingen lernen: die Selbstverständlichkeit der Erwartung, dass wir ihnen helfen! 
Wir bereiten unser Thema "Gott" auch medial auf, unter http://www.undGottmedia.eu

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